PSI-21 ???
Nicht jeder der Bereiche POLITIK, SCHULE und INTERNET sowie AGENDA 21 erfreut sich bei Jugendlichen heute gleich großer Beliebtheit. Das Angebot von PSI-21 wird dies jedoch hoffentlich bald grundlegend ändern.
Eine nachhaltige Entwicklung im Interesse der folgenden Generationen sollte zwar längst eingeleitet sein und die Lippenbekenntnisse zur Beteiligung von Jugendlichen sind zahlreich, doch mit der Realität unserer Demokratie kommen Jugendliche während ihrer Sozialisierung praktisch nicht in Berührung.
Entsprechend ihrer eigenen Interessen wählen die Jugendlichen selbst bei PSI-21 das zu bearbeitende Themenfeld aus. Angeregt durch die Fragen der Fraktionen, sowie eigener Fragestellungen machen sich die Jugendlichen dann gemeinsam auf die Suche nach den Problemlösungen für Morgen.
Jede Klasse teilt sich in Arbeitsgruppen auf, die sich mit dem Fragenpaket einer Fraktion befassen und ihren Mitschülern die, hinter den Fragestellungen stehenden Probleme erläutern sollen.
In der Pilotphase ist zunächst das Angebot in Berlin auf die kommunale Ebene beschränkt. Die späteren Erweiterungsoptionen für die Länder-, Bundes-, oder sogar europäischen Ebene (...) ließen sich nach den entsprechenden Klassenstufen auffächern.
Das Angebot von psi-21
richtet sich an Schulkurse/-klassen ab der
8. Jahrgangsstufe, aller Schultypen.
In der "psi-21 Pilotphase" ist das Projekt noch auf
2-4 Schulen begrenzt.
Neugierige, interessierte und "mutige"
Lehrerinnen, Lehrer und Schulkurse/-klassen/-AGs
melden sich bitte unter folgender
E-mail Adresse: albert-reinhardt@psi-21.de
Kontakt:
psi-21 Projektleiter: Albert Reinhardt
Tel.: 0 30/ 23 88 57 01
Eine Übersicht des Ablaufes der 'Themenauswahl' kann man sich als 'Screenshots' des Gelben Bereichs anschauen.
Wer selbst mal als Gast in den Login-Bereich reinschauen möchte, kann sich dort unter dem Loginname "gast" und dem Passwort "gast" einfach einloggen.
Im Einzelnen stellt sich die Durchführungsphase wie folgt dar:
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Zielsteuerung
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Chrono-logie
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Inhalt
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Sensibilisierung und Aktivierung
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A
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Themenbereitstellung zur Agenda 21
und Kurzinformationen zu den Inhalten:
- Die Umwelt erhalten
- Das soziale Leben in der Stadt gestalten
- Innovationen fördern, Beschäftigung sichern
- Bildung für die Zukunft
- Globale Verantwortung
- Geschlechtergerechtigkeit umsetzen
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B
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Themenauswahl
durch die Schüler im Klassenverband
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C
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Formulierung von 10 Fragen der Fraktionsbüros der BVV Berlin-Mitte bzw. Kreisbüros der
Parteien an die Schüler zum ausgewählten Thema und Weiterleitung an die
Klasse via Internet
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Informations-Bereitstellung und ‑Bewertung
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D
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Recherchephase in den Klassen durch die Schüler.
Bereitstellung der Themen, Erfassen der
Rechercheergebnisse und gemeinsamer Austausch über die erarbeiteten Inhalte.
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E
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Hinzufügen von Fragestellungen durch die Schüler selbst
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F
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Abstimmung der Schüler über die Schülerfragen in allen vier Klassen und Ausweis einer
Rangfolge der gestellten Fragen
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Interaktive Kommunikation
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G
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Selbstbestimmte Auswahl jedes Schülers für die Fragen einer Partei, Beantwortung dieser
Fragen und der Schülerfragen
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Eine kurze Einführung in die 'PSI-losophie':-)
Als handlungsorientierte, soziale und kommunikative Wesen sind wir in der Lage 'miteinander zu denken', uns über unsere Erwartungen, Erfahrungen und Ideen auszutauschen und als Gruppe kooperativ zu handeln.
Der Evolutionsprozess unseres stetig wachsenden Gehirns führte zur Verlängerung seiner Entwicklungszeit.
Um wiederum das Überleben der zunächst hilflosen Nachkommen zu gewährleisten, musste die Bildung der 'Ur-Horde' genetisch fixiert sein, d.h. sich aus 'Kulturwesen' mit den oben beschriebenen Fähigkeiten zusammensetzen.
Scheinbar abstrakte Kategorien, wie Moral und Verantwortungsgefühl, lassen sich so aus unseren Pflegeinstinkten herleiten.
In Gruppen bis zu 16 Mitgliedern leiten uns diese kulturellen Fähigkeiten bei der Lösung komplexer Probleme 'wie von selbst'.
Die Vorbedingungen unserer rationalen Vernunft liegen emotional bereits in diesen ererbten Voraussetzungen unserer 'sozialen Bedürfnisse' eingebettet.
Sie lenken somit unsere Wahrnehmung von Realität und deren Bewertung.
Im Alter zwischen 12-18 Jahren durchlaufen wir, mit Beginn der Pubertät, unsere Sozialisation als 'Prägephase' auf die Gemeinschaftsstrukturen, in denen wir uns für unser zukünftiges Leben verantwortlich fühlen werden.
Der Impuls, Bestehendes zu hinterfragen und das neu-gierige, nach Außen gerichtete Interesse der Jugendlichen begünstigt so die biologische, wie kulturelle Fluktuation, als Voraussetzung einer nachhaltigen, evolutionären Entwicklung.
Zugleich richten sich die 'sozialen Bedürfnisse' nun auf weibliche und männliche Denk- und Rollenmuster aus, welche sich wohl im Spannungsfeld zwischen einer aggressiven Wehrhaftigkeit der Horde nach Außen und einer dialogisch ausgleichenden 'Ver-Handlung' innerhalb der Gruppe ausgeprägt und erblich verankert haben mögen.
"Kurz vor der Pubertät kommt es dann zu einer zweiten Phase des weiteren Ausbaus neuronaler Verschaltungen im frontalen Kortex, der erneut mit einer messbaren Volumenzunahme einhergeht. Eine weitere Umstrukturierungsphase beginnt nach der Pubertät. Was während dieser Phase geschieht, wird wesentlich von der Regel "use it, or lose it" bestimmt (Gidd et al., 1999, Witelson, 1999, Sowell et al. 1999 a, b)."
Gehirn
strukturiert
sich neu
"Das alles heißt, dass nicht nur die frühe Kindheit, sondern die gesamte Jugendphase eine entscheidende Entwicklungsphase darstellt, in der das Gehirn durch die Art seiner Nutzung gewissermaßen 'programmiert' wird. Das Ausmaß und die Art der Vernetzung neuronaler Verschaltungen insbesondere im frontalen Kortex hängt also ganz entscheidend davon ab, womit sich Kinder und Jugendliche besonders intensiv beschäftigen, zu welcher Art der Benutzung ihres Gehirns sie im Verlauf des Erziehungs- und Sozialisationsprozesses angeregt werden. Konsequenterweise muss dann zumindest dieser Bereich des menschlichen Gehirns als soziales Produkt angesehen werden."
'Alle Ideen, die das Individuum als Teil eines größeren Ganzen begreifen und dem einzelnen Lebenslauf einen Sinn zuweisen, der aus der Mitwirkung an dem vorgestellten Schicksal der imaginierten Gemeinschaft erwächst, sind gerade für junge Leute faszinierend, deren Leben noch nicht in den Routinen des Alltags seine Aufgaben und Erfüllungen findet.
Eben darum dürften die Erkenntnis, dass die Menschheit gegenwärtig zu einer Weltgesellschaft zusammenfindet und darum einer humanen und ökologischen Solidarität bedarf, und die Erfahrung, dass man an diesem Auftrag auch in Gemeinschaft mit Anderen mitwirken kann, durchaus geeignet sein, nationalistischen und rassistischen Ideologien entgegenzuwirken.'
Aus: Ursachen des Rechtsextremismus - Integrationspolitik und -praxis
Prof. Dr. Roland Eckert Professor für Soziologie an der Universität Trier
Zuletzt aktualisiert am:
16.11.2004
Postanschrift:
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psi-21/ A. Reinhardt
c/o OUTREACH
Axel-Springer-Str. 40/41
10969 Berlin
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Zurzeit ist das Projekt PSI-21 personell etwas unterbesetzt. Es werden daher noch Kooperationspartner gesucht sowie Mittel und Wege zur finanziellen Absicherung und zum weiteren Aufbau des Projektes PSI-21!
Die weiteren Entwicklungsschritte des Projektes psi-21 sollen während der Pilotphase gemeinsam mit den teilnehmenden Lehrern und Schülern entwickelt werden.
Mit der Überarbeitung der Internetseite von PSI-21 wurde begonnen.
Falls sich jemand für Baustellen interessiert, - viel Spaß dabei!
Wichtiger Hinweis:
Mit Urteil vom 12.Mai 1998 - 312 085/98 -
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