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"Life is what happens to you while you're
busy making other plans."
John Lennon

 

vom 20.05.2006

"Um ein Kind zu erziehen,
braucht es ein ganzes Dorf!"
(Afrikanisches Sprichwort)

Als ein aktiver Teil ihres "Dorfes" - welcher eine Schule sein sollte - ist es ihr Ziel, ihren Schülern die besten Möglichkeiten zu eröffnen, sich selbst-aktiv und selbst-wirksam in das gesellschaftliche und politische Leben zu integrieren.

Kinder lernen zwischen 2-11 Jahren Sprechen und Jugendliche wollen zwischen 12-18 Jahren im "Dorf" "mitsprechen" (lernen) können.
(Mit "Dorf" sind alle Ebenen gemeint - von Gemeinde bis Europa - welche Einfluss auf ihr Leben haben (werden).

"Die Herstellung und Wahrung eines ausreichenden Lebensniveaus für alle Kinder ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Sie erfordert die gemeinsame Anstrengung von Bund, Ländern und Gemeinden und bedarf nicht zuletzt des Engagements der Wirtschaft."

Nationaler Aktionsplan. Für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010

Jugendliche werden von ihrer Schule "gefesselt" sein wenn diese sich für sie öffnet und ihnen dadurch hilft, sich den Weg in die eigene gesellschaftliche Integration zu bahnen.

Stehen die "Verhältnisse" jedoch einer gelingenden Sozialisierung im Weg, werden "schwierige" Jugendliche versuchen diesen auszuweichen oder gegen sie zu opponieren.

Zwar scheinen sich die Mehrzahl der Jugendlichen mit der "schulischen Integration" -statt der gesellschaftlichen- irgendwie abzufinden, - sie werden jedoch als Erwachsene meist keinen "Dorf"-Gemein-(schafts)-sinn mehr empfinden können, weil sie durch die Schule "für's Leben" zu Zuschauer-Demokraten" geprägt wurden.

Mit Hilfe des Projektes PSI-21 (Politik-Schule-Internet + Agenda 21) könnten selbstwirksame Prozesse initiiert werden, an welche die Erwartung und Hoffnung geknüpft ist, dass gesellschaftliche Probleme zukünftig auf kreative Weise und mit Hilfe Jugendlicher gelöst werden, was zugleich "ganz nebenbei" deren Fähigkeit zu komplexem Denken - unserer wichtigsten Zukunfts-Ressource - (mit-)schulen würde.

Zum Ablauf:
Die Jugendlichen entscheiden sich in Gruppen für ein Themengebiet der Agenda-21 und bitten z.B. die Fraktionen der in Berlin vertretenen politischen Parteien um die Formulierung von zehn Fragen zu diesem Thema.

Die Schüler erarbeiten erste Informationen zu den gestellten Fragen und fügen eigene Fragen zum Themengebiet hinzu, für die eine Rangfolge erstellt wird.

Anschließend entscheidet sich jeder Schüler für die Fragen einer Partei, die er zusammen mit den erarbeiteten Schülerfragen beantwortet.

Nach dem Modell des Jugendparlaments in Berlin Charlottenburg- Wilmersdorf könnten die ausgewerteten Fragen dann zu Anträgen in der BVV (Bezirks-Verordneten-Versammlung) umformuliert werden.

 ... 1-3 Schulen für die Pilotphase werden noch gesucht!

   Kontaktdaten: siehe unten

 

 PSI-21 - Politik, Schule, Internet & Agenda 21
vom 11.10.05

   psi-21_05_10_11.pdf[14 KB]
   psi-21_05_10_11.rtf[19 KB]

Jeder einzelne der namensgebenden Bereiche von PSI-21 stellt für sich einen sehr komplexen Themenzusammenhang dar. Im Spannungsfeld der Grenzbereiche zwischen diesen ist mit zahlreichen Synergien und Entwicklungsmöglichkeiten zu rechnen, die hier nur kurz angedeutet werden können.

Eine ausführlichere Projektbeschreibung ist als Entwurf unter folgenden Links zu finden:

  1. Zur Durchführung 01 beschreibung.html
  2. Zur PSI-losophie  02 beschreibung.html


Die wesentlichen Besonderheiten des Projekts PSI-21 lassen sich wie folgt zusammenfassen:

  1. Jugendliche erhalten während ihrer Sozialisationsphase, (im Alter zwischen 12-18 Jahren), die Möglichkeit sich aktiv in reale, politische und gesellschaftliche Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse einzubringen.
    Jede/r Jugendliche lernt sich dabei selbst als einen "ernst zu nehmenden Teil" dieser Gesellschaft kennen.
  2. Um in der Lage zu sein, in realen wie auch medial vernetzten Gruppen komplexe Probleme zu lösen, eignet sie/er sich so "ganz nebenbei", durch sinnvolles praktisches und politisches Handeln die dafür erforderlichen sozialen und medialen Kompetenzen an.
  3. Politische Entscheidungen, die am Ende eines solchen sozialen Lernprozesses von den gewählten Vertretern getroffen werden, können somit leichter verstanden, akzeptiert und verinnerlicht werden.
  4. Die Erkenntnisse, die politischen Entscheidungen zugrunde lagen, müssen somit nicht mehr nachträglich und von Außen, als "besseres Wissen" mittels kostspieliger Lern- oder PR Methoden in die Köpfe der entsprechenden "Zielgruppen/-personen" transformiert werden. Bei den Betroffenen erzeugt diese zurzeit noch vorherrschende Denkweise häufig latente Abwehrhaltungen - auch bekannt als so genannter "Frust".
    Das stattdessen mit Hilfe der "PSI-21-Methode" zu erwartende Gefühl von "Empowerment" bei den Beteiligten wäre in mehrfacher Hinsicht ein Gewinn,
    als
    1. Belohnung für die Mühe, die es gekostet hat sich mit der Lösung komplexer Probleme zu befassen,
    2. soziales Bindemittel und zugleich als
    3. Motivation, diesen kulturellen Lernprozess fortzuführen.

Jugendparlamente und PSI-21
ergänzen sich konzeptionell hervorragend!

Beispielsweise hat die SPD-Fraktion der BVV Charlottenburg- Wilmersdorf dem dortigen Jugendparlament das volle Antragsrecht eingeräumt.
Die innerhalb von PSI-21 von den Schülern gestellten und beantworteten Fragen könnten somit von den jeweiligen Jugendparlamenten direkt in die entsprechenden Entscheidungsgremien eingebracht werden.


"Es ist das Einfache, das schwer zu machen ist."

Das Projekt selbst wird wohl in seiner praktischen Durchführung für die Lehrer und Schüler keine unüberwindlichen Probleme aufwerfen.
Schwieriger scheint es mir zu sein im Vorfeld alle beteiligten Akteure und Institutionen "in Bereitschaft" zu versetzen, also ein gegenseitiges Einvernehmen über dieses neue Beteiligungsmodell herzustellen.
Die Qualität dieses Projektes liegt darin, dass es Schülern durch ihre eigenen praktischen Erfahrungen Bildung nicht nur anhand von abstrakten Werten und Als-Ob-Szenarien ermöglicht, sondern innerhalb realer gesellschaftlicher Strukturen.
Dadurch, dass eine (potenziell) sehr große Anzahl von Schülern beteiligt ist, die sich zeitgleich mit einer gemeinsamen Thematik auseinander setzt, entsteht ein neuer, für die Öffentlichkeit relevanter Verständigungsraum. Die gesamte Schülerschaft ist innerhalb dieser selbststrukturierten Öffentlichkeit daran beteiligt, den von ihr ausgewählten Kontext kulturell neu zu definieren (z.B. in Richtung einer nachhaltigeren Entwicklung).

Damit bietet dieses Lern-Setting die besten Voraussetzungen, um die individuelle "Realitäts-Bildung" zugleich zur Konstruktion der gesellschaftlichen Meta-Ebene zu nutzen.


Für Öko- und andere Pädagogen liefert das Buch von
Richard Häusler,
"Erfundene Umwelt",
- das Konstruktivismus-Buch
einen besonders interessanten und anschaulichen theoretischen Hintergrund.


Die ersten Ansätze von psi-21 gehen auf das Jahr 2001 zurück.
In einer Kooperation der Juristischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und der "Initiative Gattel-Stiftung" entstanden die ersten inhaltlichen und gestalterischen Entwürfe zum Projekt psi-21.
Prof. Dr. Gunnar Folke Schuppert wechselte 2003 an das WZB.

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Zum alten PSI-21 Netzauftritt mit Test-Programmierung:
www.psi-21.de/index_alt.html
www.psi-21.de/de/lb/index.php

www.psi-21.de/de/au/au03_them_login.html
Die Themenauswahl wurde im Jahr 2004 von Caspar Clemens Mirau programmiert.
Diese Programmierung wurde vom Bezirksamt Berlin Mitte gefördert.
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Die Trägerschaft für das Projekt PSI-21 wird die Gattel-Stiftung i.G. Übernehmen.
www.gattel-stiftung.de
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Kontakt:
  Albert Reinhardt
  Tel.: 030 / 4 36 29 74
albert-reinhardt@psi-21.de

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